https://www.youtube.com/watch?v=gwcEOF3ccJQ

   


 

                                             03. Juli bis 07. Juli 2016 

                             Die Burgenfahrt Fahrt nach Crodo/Piemont/It.

                                                     oder: vielleicht war alles ganz anders          

     

 Um unseren Sachsengott Krodo ranken sich viele Sagen und Legenden.

Wo kommt er her, wer hat ihn erschaffen, welche Bedeutung hatte er zu seiner Zeit?

Welche Bedeutung hat er heute für uns?

Viele Fragen und wenig Antworten.

Vielleicht gibt es ja doch eine Beziehung zu dem Ort Crodo in Italien?

Dort gibt es auch Heilquellen.

Die Idee, dorthin zufahren schlummert in Horst Woick schon lange. Nun soll es angegangen werden.

Fast ein Jahr wird recherchiert, geplant und gefeilt bis das Programm steht.

30 Personen, Mitglieder und Gäste, inklusive unseres Archäologen Thomas Moritz mit Sohn Til und dem Busfahrer Marco der Firma Rühe, machen sich am 03.07.2016 bis 07.07.2016 auf den Weg.                                                         

 

 

      Sie brachen auf um das Geheimniss Krodo / Crodo zu lüften

 

Die Hinfahrt

Es geht erstmal nach Weinsberg. Hier liegt die Burg Weibertreu. Die Geschichte dazu und Drumherum bekommen wir von Thomas Moritz erklärt.

Ein Picknick unterhalb der Burg stärkt uns.

Hier war es inmitten der Weinberge unterhalb der Burgruine so schön, dass uns die Weiterfahrt schwer viel.  

      

                              Burg Weibertreu bei Weinsberg                                                 Gruppenbild  

                          

                                     Hier auch ein Krodo?                              War die Rettung durch die treuen Weiber so oder ähnlich ?

 

Erster Tagesstop ist in Schaffhausen.

Nach der Ankunft geht es erstmal kurz auf die Zimmer.

Danach ist eine Stadtführung durch die Stadt der 171 Erker mit T. Moritz auf dem Programm.

Er erzählt uns viel über die frühere Bedeutung der Stadt und über die Bedeutung der Erker.

Wir gehen auf die Befestigungsanlage hoch über der Stadt, dem „Monut“. Hier

erwartet uns eine sehr beeindruckende große Wehranlage mit einem schönen Blick über den Rhein und die Stadt Schaffhausen.

Der restliche Abend steht den Teilnehmern zur freien Verfügung und wird von Allen zum Essen, bei schon fast italienisch anmutendem Flair, genutzt.      

 

                                               

                              Ankunft in Schaffhausen                                              Halle auf der Burg Monut 

 

                                     

                                      Platz auf dem Monut                                                          Blick auf Schaffhausen                                                                                

  

Am nächsten Tag fahren wir zum Rheinfall.

Wegen des Hochwassers ein noch beeindruckenderes Schauspiel als sonst. 

 

 

Der Rheinfall bei Schaffhausen

 

 

 

Weiter geht’s über den Grimsel Pass nach Brig.

 

 

  

                                                                   Bei der Pause die Wichtigsten Männer  

   

                                                                                 Der Mann aber auch......  

 

 

Hier besichtigen wir das Stockalper Schloss.

Stockalper kann in einem Atemzug mit Fugger genannt werden. Er hatte ein riesiges Handels- und Machtimperium geschaffen.

Brig liegt kurz vor dem Simplonpass und war somit Kontrollstation für Warentransporte von Italien zur Schweiz und umgekehrt.

         

 

                                                           Gruppenbild im Hof des Stockalper Schlosses in Brig 

 

Über den Simplonpass, hier machten wir einen Stop am „Adler Monument“ dass bereits Napoleon errichten ließ. Es war beeindruckend genau wie der Blick auf die Schneebedeckten Berge ringsum.

 

 

                                                                             Auf dem Simplonpass

 

                                                                                Blick vom Simplonpass

 

Nun ging es endgültig dem Ziel, Crodo, entgegen.

Wir passierten die Schweiz/Italienische Grenze. Hier konnte man unmittelbar den Unterschied zwischen der reichen Schweiz und Italien sehen.

Dann endlich das Ortsschild Crodo. Der Buss fuhr langsam, damit jeder diesen Augenblick festhalten konnte.

Unser Hotel lag oberhalb des Ortes.

Wie so oft lernt man fürs Leben, wenn man nicht damit rechnet.

Verlass Dich nie auf Dein Navi oder, eine gute Karte wirkt Wunder.

Wir schlängelten uns durch kleinste Dörfer und immer enger werdende Straßen. Dann passierte es.

Wir steckten fest. 

Zwischen einem Hausbalkon und einem tief heruntergezogenen Steindach in einer rechtwinkligen Kurve.

Was nun?

Rangieren half nichts. Die Hausbewohner, zwei ältere Damen, standen gelassen auf dem Balkon und beobachteten die Bemühungen des Fahrers.

Schnell war das halbe Dorf vor Ort. Alle wollten helfen. Ein Verkehrsspiegel und der Busspiegel wurden abgebaut und mit viel Einweisungshilfe ging es dann nach fast einer Stunde weiter.

Das Besondere war, im Stau vor und hinter uns blieben alle ruhig, niemand schimpfte oder hupte. Italienische Gelassenheit eben.                                                                                 

                                                                                     

         

                                                                Kurz vor dem Ziel....ist hier Schluss ???? 

 

Gegen 19:30 Uhr kamen wir im Hotel Edelweiß an. Ein sehr schönes Hotel.

Obwohl die Küche um 20:00 Uhr schließt, konnten alle noch in Ruhe auf ihr Zimmer und sich frisch machen.

Jeder konnte dann noch bestellen, wonach ihm gelüstete, die Küche machte überstunden, auch italienische Gelassenheit.

Dann ging es müde ins Bett.

   

                                                                       Endlich in Crodo-Hotel Edelweiß

 

                                                             In Crodo 

Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr ging es wieder los.

Nach Crodo. Mal sehen, was uns dort erwartet.

Jetzt war auch unser Kontaktmann Marco Dresco, von der Stadtverwaltung bei uns.

Wie schon am Abend vorher gab es sehr große Verständigungsprobleme.

Hier spricht man nur italienisch, kein deutsch und nur ganz wenig englisch.

Wir fuhren zum Kurpark. Hier wurden wir empfangen, wie wir es nie gedacht hatten.

Der Bürgermeister Ermano Savoia und einige Abgeordnete der Stadt, Frauen in Tracht mit Blumen und vor allem der, mit deutschen Fähnchen und Wimpeln geschmückte Kurpark, überwältigten uns.

In Kurhaus, ähnlich unserer Wandelhalle, konnten wir die Crodo Quellen verkosten.

 

 

                                           Offizielle Begrüßung in Crodo durch den Bürgermeister Sr.Savoia 

 

                                                      Gruppenbild mit Stadtvertretern im Kurpark von Crodo    

Dann die Überraschung: die Ausstellung beherbergte Bilder und Postkarten von Bad Harzburg und unserer Krodo Geschichte. Wir waren erstaunt.

Ein Bild war besonders überraschend : 

Die Geschichte dazu: heimkehrende deutsche Kreuzritter kamen in der Nähe des heutigen Ortes Crodo total erschöpft an, fanden hier eine Quelle aus einem Stein entspringend vor, tranken davon und waren wie „neu geboren“, konnten ihren Weg fortsetzen.

Crodo könnte man aus alter Sprache auch mit Stein übersetzen.

Hier geht man davon aus, dass die Ritter die Geschichte der Heilkraft der „Steinquelle“ mit in den Norden nahmen.

Dieses Bild, in der Crodo/Bad Harzburg Ausstellung des Kurhauses in Crodo, wird uns noch sehr beschäftigen 

 

 Nun gabes Kostproben aus den Crodo-Quellen.

So gestärkt ging es in ein Weingut, hier konnten wir bei Antipasi und Wein das gehörte und Gesehene Verarbeiten. 

 

           

                  Wir testen das Wasser der Crodo Quellen                        Jetzt gibt es einen Imbis im Weingut 

           

           Hier wuschen die Dorffrauen früher ihre Wäsche               Auf gehts zur Dorfkäserei, noch in Betrieb.

 

                     

                                     Alles Käse.....                                                               .......und wie der duftet....

 

Danach gingen wir zu einem dazugehörenden Restaurant. Hier gab es ein Menü mit fünf Gängen und viel Wein.

 

   

                                                            ...wieder essen..im Restaurant der Weingutbesitzer 

 

Den planmäßigen Besuch der Klamm Orridi di Uriezzo bei Baceno schaffte nur die Hälfte der Teilnehmer. Die Anderen wollten sich im Hotel erholen.

Die Klam war sehr beeindruckend. Gut, dass wir sie uns angesehen haben.

Uns wurde auch von Hexen erzählt, die auf ihren Besen durch die Klamm flogen und grünen „Flugstaub“ auf den Steinen hinterließen.

Hexen hier…nicht nur im Harz??? 

           
                        

                            Jetzt wird das Essen aber abgelaufen....                                           Hinweistafel....auch in deutsch...

 

 

                       

                                                                              ...es geht in die Klamm 

                                      

                        Da sind wir eben durch ! wo oben, wo unten, rechts oder links? Alles voller grünem Hexenstaub. 

 

                                                                                            Wieder draußen !

 

                          Abends gab es dann das Gala-Essen und Geschenke 

 

Am Abend dann der Höhepunkt.

Der Empfang durch den Bürgermeister und Vertretern der Stadt Crodo mit Gala Essen.

 Von uns wurde vorab der Tisch mit den Geschenken des Bad Harzburger Bürgermeisters Abrahms, den Geschenken des Harzburger Mineralbrunnens, der KTW und natürlich des Fördervereins, aufgebaut.

Nach kurzer Begrüßungsrede, deutsch-englisch-italienisch und dann italienisch-englisch-deutsch, wurden die Gastgeschenke ausgetauscht.

Dann gab es das Gala Essen. Es hat den Namen „Gala“ wirklich verdient.

In italienischer Manier gab es Vor-Zwischen-Haupt und -Nachspeisen vom Feinsten.

Nach der einen und anderen Flasche Rotwein viel auch die Verständigung leichter. 

                                                                              Unsere Geschenke an Crodo 

 

                                                                     Die Gastgeschenke sind ausgetauscht 

                                                                               Warten auf das Essen

                                                                                  Na dann Prost 

Wir bekamen noch Besuch von den „Hexen“. Hier gibt es eine Vereinigung, die das „Hexenwissen“ pflegen und bekannt machen.

Wir wurden gebeten, in unserer Region Kontakte herzustellen. Das machen wir gerne.

                                                                              Hexenbesuch..... 

                                                                             Lecker Hirschkeule 

                                                                                    Die Musik spielt 

                                                                                 Der Hexenschnaps.....

                                                                          ............ schmeckt. 

                                                        Jetzt kennen wir das Vorbild für unseren Krodo  

                                                                             Abschied von Crodo

 

                                                    Es geht weiter.....die Rückfahrt

  

                                                                              Verbania (It) am Lago Magiore

                       

                                         Der Hafen                                                                              Die Promenade 

 

 

    In Bellinzona besichtigten wir die Burg Montebello. Eine von drei Burgen, die das Tal im Mittalalter abriegelten.

             

                                                                        Die Burg Monte Bello in Bellinzona ( CH )

 

                                                                                      Ganz schön mächtig... 

 

Unterwegs, hinter dem St. Bernadino Pass machten wir eine Pause.

Hier gab es das legendäre „Landestypische“ Picknick zum richtig satt essen:

ital Salami, Coppa (geräucherter Schweinefuß in dünnen Scheiben), Käse Wein und Baquette.

 

         

                                     Italienisches Picknick......                                 ........für hungrige Ausflügler....     

 

 

 Auf der Insel Lindau im Bodensee 

 

Um 19:00 Uhr erwartete uns T. Moritz zum Stadtrundgang. 

            

                                                                            Ob das Eis in Lindau schmeckt???           

 

                                                                        Auf geht´s zur Stadtführung     

   

Schnell zum Rathaus, dem Hafen und Anleger und zu einer Kirche.

      

                               Das Rathaus, von hinten                                                    Der Hafen mit müden Teilnehmern 

 

 

         Am nächsten Morgen rief Horst Woick zur Eile: jede Minute, die wir eher losfahren bringt uns Zeitgewinn

 

                                                                 Abfahrbereit nach Nürnberg..... 

 

          

                                            Nürnberg: gestern.....                                                             .....und heute  

 

          Unser Burgführer ist echt ein Unikum, er erklärt alles locker, witzig und mit Händen und Füssen.

                                                Wir erfahren viel über Kaiser, Könige und die Burg.

                     

               Unser Burgführer erklärte alles sehr lebhaft                          Hier in der Doppelkapelle...

 

 

Im Brunnenhaus war eine einfache aber äußerst Wirkungsvolle Darstellung des Brunnens und seiner Tiefe zu bestaunen.  

Mittels eines Flaschenzugs wurde die Feuerschale langsam herabgelassen.

Die Kameras übertrugen das Bild der „Abfahrt“ aus mehreren Blickwinkeln auf die jeweiligen Monitore.

 

                    

                    Jetzt geht´s zum Brunnenhaus  (links)                    Mit dem "Kerzenaufzug" wird die Tiefe gezeigt. 

Mittels eines Flaschenzugs wurde die Feuerschale langsam herabgelassen.

Die Kameras übertrugen das Bild der „Abfahrt“ aus mehreren Blickwinkeln auf die jeweiligen Monitore. 

 

                                                           

 

   

                     

                                   Jetzt aber irgendwo was essen                                         was gibt es denn hier schönes ? 

               

                                                                    Nürnberger mit Kraut...was denn sonst ????

 

                                                                   Wir fahren ins Abendrot....nach Hause....

                                                              Schön war´s !

                                                    

               

Auf der Herbst-Mitgliederversammlung werden Reinhard und Sonja Vierke einen Bilder-Vortrag über unsere Fahrt halten.

                               Den Termin erfahren Sie bald unter: Termine

Bilder, die Sie hier vermissen, finden Sie nach und nach unter "Fotoalbum-Crodo Fahrt 2016"

 

 

  Wenn Sie Bilder von unserer Fahrt haben möchten, rufen Sie mich bitte an unter: 01718694128

                                 Oder senden Sie eine Mail an: info@die-harzburg.de

                                            

 



 

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